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Abb.: HU Berlin - Pressestelle

CC-BY-NC--ND-4.0-DE

Zentralinstitut für Katholische Theologie (IKT) (old)

Aktuelles

Vorlesungsreise Sommersemester 2022

Im Sommersemester 2022 bietet der praktisch-theologische Fachbereich der Theologischen Fakultät eine Veranstaltungsreise unter dem Titel "Orte Multireligiöser Praxis" durch Berlin an. An verschiedenen Orten wird dabei erlebbar gemacht, wie Glaube in einer so vielfältig geprägten Großstadt gelebt wird. Nähere Informationen finden Sie in diesem Flyer.

Das erste Treffen der Vorlesungsreise findet am Dienstag, 26.04.2022 um 16.00 Uhr in der Theologischen Fakultät (Burgstr. 26) in Raum 008 statt. Prof. Ruth Conrad, Prof. Henrik Simojoki und Prof. Christopher Zarnow eröffnen zum Thema: "Orte multireligiöser Praxis - eine Felderöffnung".

Am 24.5.2022 wird Teresa Schweighofer zum Friedhof als Ort der Begegnung referieren. Herzliche Einladung!

Wer eine einmalige Teilnahme zu einem Termin wünscht, meldet sich bitte bis zum vorherigen Montag per Mail an: zellerrs@hu-berlin.de 

 

Link zum Flyer

 

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Zentralinstitut für Katholische Theologie (IKT) (old) | Lehrstühle | Praktische Theologie | Aktuelles | Neuerscheinung: Kirche als Netzwerk pastoraler Orte und Ereignisse. Empirische Erkundungen und theologische Perspektiven

Neuerscheinung: Kirche als Netzwerk pastoraler Orte und Ereignisse. Empirische Erkundungen und theologische Perspektiven

Kirche findet überall dort statt, wo sich das Evangelium ereignet. Kirche am Ort wird so zu einem offenen Netzwerk vieler Orte und Gelegenheiten. Was aber heißt das? Wie lässt sich christliches Leben in der Vielfalt von Vernetzungen und auch ganz flüchtigen Ereignissen verstehen? Und wie passt eine Netzwerkkonzeption zu Kirche als Hierarchie, Organisation oder Bewegung?

Das Buch stellt ein solches Projekt qualitativer Netzwerkforschung vor. Ein Projektteam hat den Kirchenentwicklungsprozess in der Diözese Rottenburg-Stuttgart »Kirche am Ort. Kirche an vielen Orten gestalten« mit einem eigens entwickelten Methoden-Mix begleitet. Expert*innen aus katholischer und evangelischer Theologie diskutieren die digital zugänglichen Ergebnisse und benennen aktuelle Chancen und Probleme von Kirchenentwicklung. Die soziologische Netzwerktheoretikerin Maren Lehmann schreibt im Geleitwort, es handle sich um eine Forschung, »die sich nicht in Dienst nehmen lässt, die aber dient – nur dient sie der Erkenntnis vor der Entscheidung, und sie hilft damit, verantwortliches Entscheiden zu ermöglichen«.

Wie vielfältig pastorale Orte und Ereignisse heute sind und wie sich das kirchliche Leben am Ort damit in Richtung Ereignis und Netzwerk verändert, das zeigen die hier versammelten Beiträge.

 

Link zum Buch

 

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Zentralinstitut für Katholische Theologie (IKT) (old) | Lehrstühle | Praktische Theologie | Aktuelles | Exkursion des Seminars „Einführung in praktisch-theologisches Forschen"

Exkursion des Seminars „Einführung in praktisch-theologisches Forschen"

Am 27. Oktober 2021 haben Teilnehmende des Seminars „Einführung in praktisch-theologisches Forschen" mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Carolin Hohmann die Open-Air-Ausstellung „Die Hälfte Berlins – Ein Blick auf 150 Jahre Frauenbewegung" der Landeszentrale für politische Bildung besucht.

 

Abb.: Sophie Katharina Sukowski
Das Seminar beschäftigt sich mit der Kategorie „Gender" und fragt nach Anschlussmöglichkeiten für die Theologische (Gender-)Forschung. Der Besuch der Ausstellung bot eine erste Möglichkeit, sich mit der Genderkategorie aus unterschiedlichen Perspektiven zu beschäftigen. Im Fokus standen Forderungen der Frauenbewegungen, Grundlagenwissen (etwa eine Definition von Feminismus und von Doing Gender) und die Frage nach der konkreten Praxis in Berlin (Vorstellung von acht Fraueninitiativen). Im Anschluss an die Ausstellung werden die Studierenden im Rahmen des Seminars nun vor die Frage gestellt, welche (Heraus-)Forderungen sich für die einzelnen Fächer der Praktischen Theologie ergeben und welche Bedeutung die neu gewonnenen Erkenntnisse für ihr eigenes theologisches Selbstverständnis einnehmen können.