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iGEM HU Berlin

Projekt

 

Wir wollen den internationalen Wettbewerb auf dem Gebiet der synthetischen Biologie nutzen, um eine alternative Behandlungsmethode von Krebstumoren zu entwickeln.
Unsere Idee ist es, ein “Target Taxi” zu entwickeln, welches Krebszellen erkennen kann und  Proteine in krebskranken Zellen einbringt, um dem Körper zu helfen, die Krankheit zu besiegen.

 

Phase 1: Produktion von Minizellen

Wir nutzen für unser Projekt sogenannte Minizellen. Das sind kleine und kugelförmige Zellen, welchen das Chromosom fehlt. Wir werden unsere Minizellen von Salmonella Typhimurium ableiten. Die Bildung dieser Minizellen erfolgt durch Induktion einer asymmetrischen Zellteilung, wodurch sich diese Chromosom-freien Zellen abschnüren. Diesen fehlt zwar die Fähigkeit zur Zellteilung, aber sie sind weiterhin in der Lage, Proteine herzustellen und diese zu sekretieren.

 

Phase 2: Adhäsion an Krebszellen

Damit unsere Minizellen gezielt an Tumorgewebe binden, um dann Proteine zu injizieren, werden wir Oberflächenstrukturen der Krebszellen nutzen, die nicht oder nur wenig auf gesunden Zellen vorhanden sind. Unsere Minizellen sollen auf ihrer Außenhülle Komplexe ausbilden, die speziell diese Oberflächenstrukturen binden. Dies wird der schwierigste Schritt, aber wir evaluieren schon drei sehr vielversprechende Möglichkeiten!

 

Phase 3: Sekretion von Proteinen

Für die Sekretion von Proteinen soll das Injektisom, ein Salmonellen inhärenter Komplex, verwendet werden. Es besitzt ein Sekretionssystem und eine nadelförmige Struktur, die aus der Zelle herausragt. Auch unseren Minizellen ist das Injektisom zu eigen. Mit ihm lassen sich Proteine direkt in eine Wirtszelle translozieren. Unser Ziel ist es, die Minizellen ein Protein sekretieren zu lassen, was nur in Vorgänge eingreift, die für Krebszellen spezifisch sind. So ließe sich gezielt Tumorgewebe angreifen.